Bericht zur Nowruz‑Feier 2026 im österreichischen Parlament
Ein politischer Wendepunkt unter dem Zeichen des Neubeginns
Wien, 23. März 2026
Unter dem Titel „Nowruz: Fest des Neubeginns und Perspektiven für die Zukunft eines freien Iran“ wurde im österreichischen Parlament eine Veranstaltung abgehalten, die kulturelle Symbolik mit konkreter politischer Perspektive verband. Nowruz, als Sinnbild für Erneuerung und Aufbruch, bildete den Rahmen für einen Abend, der weit über eine traditionelle Feier hinausging.

Die inhaltliche und organisatorische Tragweite des Abends lag maßgeblich bei der Organisation Irano sowie ihrer Vorsitzenden, Dr. Shiva Shabanian. Durch ihr langjähriges Engagement und ihre intensive Vorbereitung im Hintergrund wurde es möglich, einen zentralen historischen Moment zu realisieren, der dem Abend seine besondere Bedeutung verlieh.
Erstmals wurde im österreichischen Parlament das Iran Prosperity Project vorgestellt, der 178 Seiten umfassende Übergangsfahrplan von Kronprinz Reza Pahlavi für die Zukunft eines freien Iran. Damit wurde nicht nur ein Konzept präsentiert, sondern ein konkret ausgearbeiteter Plan für die politische, wirtschaftliche und rechtliche Neuordnung eines Landes im Wandel. Die erstmalige Thematisierung dieses Projekts auf parlamentarischer Ebene in Österreich markiert einen bedeutsamen Schritt in der internationalen Sichtbarkeit dieses Vorhabens.
Im Anschluss folgte eine Videobotschaft von Dr. Leila Bahmani, Mitglied des Managementteams des Iran Prosperity Project und dessen leitende juristische Beraterin. In ihrer Funktion hat sie maßgeblich an den rechtlichen Grundlagen für die erste Phase einer Übergangszeit im Iran mitgewirkt. Ihre Ausführungen unterstrichen die Tiefe und Struktur des Projekts sowie die konkrete Umsetzbarkeit der darin entwickelten Ansätze.
Ergänzt wurde dieses Segment durch eine weitere bedeutende Videobotschaft von Dr. Afshin Ellian, der Teil des vom Kronprinzen initiierten Komitees ist und an den juristischen Grundlagen einer Übergangsjustiz arbeitet. Seine Perspektive verdeutlichte die zentrale Rolle von Aufarbeitung, Rechtstaatlichkeit und Gerechtigkeit in einem zukünftigen Iran.
Neben diesen Beiträgen wurden zahlreiche weitere Videobotschaften aus Kreisen der iranischen Opposition gezeigt, die dem Abend eine internationale Dimension verliehen und die Vielfalt der Stimmen für Veränderung sichtbar machten.
Die politische Rahmung der Veranstaltung wurde durch die Mitwirkung österreichischer Parteien ermöglicht. Vertreten waren Herr Andreas Minnich (ÖVP), Frau Ava Farajipour (SPÖ), die in Vertretung von Petra Bayr sprach, sowie Herr Dominik Oberhofer (NEOS). Ihre Teilnahme unterstrich die Relevanz des Themas auch im europäischen politischen Kontext.
Durch den Abend führte die Moderatorin Mary Atamajori, die die verschiedenen Programmpunkte miteinander verband und dem Abend eine klare Struktur verlieh.
Die Veranstaltung im österreichischen Parlament zeigte eindrücklich, dass Nowruz nicht nur für kulturelle Kontinuität steht, sondern auch für politische Hoffnung und konkrete Zukunftsperspektiven. Sie setzte damit ein klares Zeichen für die internationale Aufmerksamkeit gegenüber den Entwicklungen im Iran und den Bestrebungen für einen freien und rechtsstaatlichen Wandel.
Vielen Dank für die wunderschönen Fotos, die Herr Arad für diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat. Weitere Bilder finden Sie über den Instagram‑Link auf seinem Profil: instagram.com
Bericht zur Nowruz‑Feier 2026 im österreichischen Parlament

























