Gürtelrose-Impfung: Schutz vor schmerzhaften Folgen – Wer sollte sich impfen lassen und warum?

Hinweis: Bitte wenden Sie sich für eine persönliche Beratung zur Gürtelrose-Impfung an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Sie können klären, ob die Impfung für Sie geeignet ist, ob eine medizinische Indikation besteht und wo sie kostenlos angeboten wird.

Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt, ist eine schmerzhafte Hauterkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird – denselben Erreger, der Windpocken verursacht. Nach einer Windpocken-Infektion verbleibt das Virus inaktiv in den Nervenzellen und kann Jahre später als Gürtelrose erneut aktiv werden. Die Erkrankung ist oft mit starkem Schmerz verbunden und kann in manchen Fällen zu langanhaltenden Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) führen. Eine Impfung gegen Gürtelrose bietet einen wirksamen Schutz und kann die Häufigkeit und Schwere der Krankheit deutlich reduzieren.

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Gürtelrose-Impfung: Schutz vor schmerzhaften Folgen – Wer sollte sich impfen lassen und warum?

Achtung:

In Österreich ist die Gürtelrose-Impfung (Herpes Zoster) im öffentlichen Impfprogramm seit November 2025 kostenlos für alle Personen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr sowie für Personen ab 18 Jahren mit spezieller medizinischer Indikation/Risikorerkrankung verfügbar.

Wichtig für 2026:

  • Kostenlos ab wann? Ab November 2025 im Rahmen des Öffentlichen Impfprogramms.
  • Wer ist gratis anspruchsberechtigt? Ab 60 Jahren und unter 60 Jahren nur mit medizinischer Indikation laut Impfplan Österreich.
  • Was ist kostenlos? In den öffentlichen Impfstellen bzw. bei teilnehmenden Ärzt:innen sind Impfstoff und Impfstich für Berechtigte kostenlos; es fällt kein Impfhonorar an.
  • Schema: Die Impfung gegen Gürtelrose ist zweiteilig; der Schutz also mit zwei Dosen aufgebaut.

Für 2026 bleibt das Angebot laut den aktuellen Informationen weiterhin gratis im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms; einzelne Impfstellen nennen jedoch unterschiedliche Starttermine für ihre lokalen Gratisaktionen, etwa Jänner 2026 oder ab 7. Jänner 2026.

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Wer sollte sich impfen lassen?

  • Personen ab 50 Jahren: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Gürtelrose zu erkranken. Die Impfung schützt vor allem ältere Menschen, die häufiger schwere Verläufe haben.
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem: Personen mit chronischen Erkrankungen oder Immunschwächen (z.B. durch Medikamente oder Krankheiten) sind besonders gefährdet.
  • Frühere Windpocken-Erkrankte: Da die Gürtelrose durch das Wiederaufflammen des Windpocken-Virus entsteht, sind alle, die Windpocken hatten, potenziell betroffen.
Gürtelrose-Impfung: Schutz vor schmerzhaften Folgen – Wer sollte sich impfen lassen und warum?

Warum sollte man sich impfen lassen?

  • Verhinderung der Erkrankung: Die Impfung reduziert das Risiko, Gürtelrose zu bekommen, erheblich.
  • Abmilderung des Verlaufs: Sollte es trotz Impfung zu einer Gürtelrose kommen, sind Symptome meist schwächer und die Heilung schneller.
  • Vermeidung von Komplikationen: Die Impfung verringert das Risiko von langanhaltenden Schmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) und anderen Komplikationen.
  • Schutz der Lebensqualität: Gürtelrose kann sehr schmerzhaft sein und den Alltag stark beeinträchtigen. Der Impfschutz hilft, Schmerzen und Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Fazit

Die Gürtelrose-Impfung ist eine wichtige Maßnahme, um sich vor einer schmerzhaften und belastenden Erkrankung zu schützen. Besonders für Menschen ab 50 Jahren und Personen mit einem geschwächten Immunsystem ist sie empfehlenswert. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Impfung und profitieren Sie von einem besseren Schutz gegen Gürtelrose.

#Impfentscheidung / Risikoabschätzung bei Gürtelrose?

Quellen:

www.sozialministerium.gv.at

www.land-oberoesterreich.gv.at

www.gesundheit.steiermark.at

www.krone.at

www.sozialministerium.gv.at

www.arztnoe.at

www.ots.at

www.arztnoe.at

kurier.at

impfservice.wien

www.land-oberoesterreich.gv.at

www.bvaeb.at

www.land-oberoesterreich.gv.at

www.graz.at

www.krone.at

Gürtelrose-Impfung: Schutz vor schmerzhaften Folgen – Wer sollte sich impfen lassen und warum?