Kurier-Bericht: Reza Pahlavi widerspricht Trump – „Kein echter Regimewechsel im Iran“
Hinweis der Redaktion:
Der folgende Beitrag ist eine inhaltliche Zusammenfassung eines Artikels der Tageszeitung Kurier über Prinz Reza Pahlavi. Der Text wurde eigenständig formuliert und dient der kompakten Information unserer Leserinnen und Leser.
Der vollständige Originalartikel ist auf der Website des Kurier abrufbar:
kurier.at
Iran: Reza Pahlavi widerspricht Trumps Aussage zu „Regimewechsel“
Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs, weist die Darstellung von US‑Präsident Donald Trump zurück, wonach es im Iran bereits zu einem Regimewechsel gekommen sei. Nach Ansicht Pahlavis habe sich an den Machtverhältnissen im Land nichts Grundlegendes geändert.
In einem Interview mit dem französischen Fernsehsender LCI erklärte Pahlavi, die Iraner stünden weiterhin unter der Herrschaft religiöser Machthaber. Von einem echten politischen Umbruch könne keine Rede sein. Zentrale Institutionen wie Parlament und Justiz seien unverändert geblieben. Auch an der Spitze des Staates habe es keinen tatsächlichen Bruch gegeben: Der oberste Führer sei zwar personell ersetzt worden, das System selbst bestehe jedoch fort.
Trump hatte zuvor erklärt, im Iran habe ein Regimewechsel stattgefunden und man habe es nun mit „anderen Leuten“ zu tun. Diese Einschätzung wies Pahlavi entschieden zurück. Die derzeitige Führung unterscheide sich strukturell nicht von der bisherigen, selbst wenn sie geschwächt erscheine.
In einer weiteren Ansprache, die über seinen YouTube‑Kanal verbreitet wurde, zeigte sich Pahlavi überzeugt, dass die Islamische Republik letztlich nur durch die Iraner selbst gestürzt werden könne. Er betonte, das bestehende System habe keine langfristige Überlebenschance mehr.
Innerhalb der iranischen Opposition ist Pahlavi eine umstrittene Figur. Während ihn einige als mögliche Symbolfigur eines zukünftigen Wandels sehen, kritisieren andere seine politische Haltung, insbesondere seine Nähe zu Israel.
Reza Pahlavi lebt seit vielen Jahren im Exil in den USA. Sein Vater, der letzte Schah des Iran, war 1979 im Zuge der Islamischen Revolution gestürzt worden und hatte das Land verlassen.
Hinweis: Dieser Bericht basiert auf öffentlichen Aussagen und Medienberichten, unter anderem aus der Berichterstattung der Tageszeitung „Kurier“. Der Text wurde eigenständig formuliert und ist urheberrechtlich unabhängig.
Kurier-Bericht: Reza Pahlavi widerspricht Trump – „Kein echter Regimewechsel im Iran“




