Bericht zur Versammlung patriotischer Iraner:innen in Österreich am 17. Mai 2026
Vorwort
Am 17. Mai 2026 versammelten sich tausende Menschen in Wien, um Solidarität mit den mutigen Demonstrierenden im Iran zu zeigen und ein klares Zeichen gegen die Islamische Republik zu setzen. Dieses Onlinemagazin dokumentiert die Ereignisse jenes Tages: Reden, Stimmen, Bilder und Stimmungen – von der Kundgebung am Maria‑Theresien‑Platz bis zu den spontanen Aktionen in der Innenstadt.***
Wir wollen informieren, Zusammenhänge aufzeigen und Raum geben für die Perspektiven jener, die für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie im Iran kämpfen. Dabei geht es uns nicht nur um die Berichterstattung über die Demonstration selbst, sondern auch um die Menschen hinter den Schildern: Exiliranerinnen und Exiliraner, politisch Aktive, Angehörige von Opfern, junge Aktivistinnen und Aktivisten sowie solidarische Wienerinnen und Wiener.
iraniaustria.at sammelt Augenzeugenberichte, Redetexte, Fotos und Analysen — mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit auf das Leid und den Widerstand im Iran zu lenken und die Bedeutung der internationalen Solidarität zu verdeutlichen. Wir dokumentieren die Forderungen, die Hoffnungen und die Entschlossenheit der Versammelten und geben ihnen damit eine Stimme im öffentlichen Diskurs Europas.
Es ist der letzte Kampf.
Der Pahlavi kehrt zurück.
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Shahrooz Deljou:

Grüße an alle meine lieben Landsleute.
Heute, am Sonntag, dem siebzehnten Mai, haben wir uns im Rahmen unserer Protestkampagne auf dem Maria‑Theresien‑Platz im Stadtzentrum von Wien, im ersten Bezirk, versammelt, um die Stimme unseres geliebten Vaterlandes und die Stimme jener Landsleute zu sein, die in der Gefangenschaft der besetzenden Islamischen Republik leben – Landsleute, denen seit Monaten der Zugang zum Internet verwehrt wird.
Wir sind die Stimme des Freiheitsstrebens des iranischen Volkes und fordern die Rückkehr zu unseren Wurzeln und zu unserer nationalen Identität – zur echten iranischen Monarchie. Wir werden diesen Weg bis zum vollständigen Sieg und bis zur Verwirklichung unseres Ideals weitergehen, und nichts und niemand kann uns von diesem Ziel entmutigen oder abbringen.
In der Hoffnung auf die Freiheit Irans,
es lebe Iran,
für immer: Javid Schah
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Dr. Siroos Mirzaei:

Liebe Freunde. Wir versammeln uns jede Woche. Wir versammeln uns jede Woche hier. Dank euch können wir den westlichen Politikern und der freien Gesellschaft im Ausland zeigen, dass wir hier jede Woche für Freiheit im Iran, für Demokratie im Iran – für Frieden im Nahen Osten – stehen und nicht nur für Freiheit im Iran. Wenn wir die Freiheit im Iran erreichen, wenn wir den Frieden im Iran erreichen, wenn wir Frieden im Nahen Osten erreichen, dann hat das auch Einfluss auf das europäische Leben. Das hat Einfluss auf die Inflation. Das hat Einfluss auf die Energiepreise.
Wir sehen jetzt, was die Politik der Mullahs bewirkt: Inflation im Ausland, in Europa, hohe Energiepreise. Das ist das, was im Ausland gespürt wird. Was wir aber spüren, sind die Hinrichtungen. Was wir spüren, das sind die jungen Leute, die tagtäglich in den Gefängnissen gefoltert werden. Diese Regierung, dieses Regime tötet jeden Tag. Auch nachdem die Bomben gefallen sind, haben sie weiterhin unsere Jugend getötet.
Aber wir schreien jede Woche: in acharin nabard. Die Übersetzung: Das ist der letzte Kampf. Und pahlavi barmigard heißt: Der Pahlavi wird zurückkommen. In acharin nabard. Pahlavi barmigard. In acharin nabard. Pahlavi barmigard. Und davon sind wir überzeugt. Davon sind wir überzeugt, dass wir unter der Führung von Shah Reza Pahlavi diesen letzten Kampf gewinnen werden. Es wird nicht mehr lange dauern.
Aber wenn Sie die Nachrichten anschauen: Heute habe ich die Nachrichten der iranischen Medien gesehen. Da schreiben sie in ihren Zeitschriften über die negativen Auswirkungen des Krieges auf die amerikanische Wirtschaft, über die negativen, katastrophalen Auswirkungen des Krieges gegen die Mullahs auf Israel – und in derselben Zeitschrift über die iranische Wirtschaft, von der wir wissen, dass sie marode ist: Millionen Menschen ohne Job. Durch die Internetsperre haben weitere Millionen ihren Job verloren. Und da schreiben sie, dass es die iranische Regierung – die islamische Regierung – geschafft habe: Sie haben die teuersten Böden, die wir haben, die teuersten Quellen, die Ölquellen, die wir haben – und sind stolz, dass sie den Preis von Hühnereiern stabilisiert haben. Den Preis von Hühnereiern haben sie stabilisiert. Das ist ihr Erfolg der letzten Wochen. Das ist die Wirtschaft der islamischen Regierung.
Und wenn wir weiterdenken: 40.000 Leute, haben wir gehört, 14.000 Jugendliche wurden im Jänner auf den Straßen getötet. Manche Medien im Westen diskutieren darüber: Waren das wirklich 40.000? Waren das vielleicht doch nicht 30.000? Waren das doch nicht 20.000? Als ob das die Sache verschönern würde. Auch unsere Linken diskutieren darüber: Haben wir Beweise, dass es 40.000 waren? Die Regierung selbst sagt, es seien 3.100. Es ist eine Schande. Es ist eine Schande, dass auch die linke Opposition so über dieses Massaker diskutiert.
Ich will nur einen Vergleich machen: Wenn Sie die linken Veranstaltungen mit euren, mit unseren vergleichen – die Linken bezeichnen uns als Faschisten. Aber ich bin Mediziner, und in der Medizin, wenn wir Vergleichsstudien machen, schauen wir auch auf das Alter. Das Alter bei den linken Zusammenkünften im Vergleich zu Ihnen, die ich hier sehe, ist plus/minus 20 bis 30 Jahre höher. Allein das ist ein Zeichen dafür, warum die Linken nicht unbedingt für die Freiheit des Iran kämpfen – trotz der Möglichkeit, die wir derzeit haben. Wir haben nur eine einzige Lösung, während die anderen überhaupt keine Lösungen vorstellen oder präsentieren können.
Dieses Jahr werden wir die Revolution zu Ende bringen, und das ist nur möglich unter der Leitung von Shah Reza Pahlavi.
Payande Iran. Javid Shah.
In acharin nabard. Pahlavi barmigarde
Es ist der letzte Kampf.
Der Pahlavi kehrt zurück.
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Syrus Razavi:

Liebe Freunde, liebe Menschen aus Wien, liebe EU.
Wir versammeln uns, um jenen eine Stimme zu geben, die seit mehreren Monaten stummgeschaltet worden sind. Die Welt schaut zu. Sie reisen in den Iran. Norwegische Minister setzen sich mit den Mördern an einen Tisch, und sie lachen in die Kamera. Sie sitzen buchstäblich auf einem Berg voller Leichen. Hinter ihnen werden Menschen gehängt, und sie lachen vor der Kamera.
Ich kann das nicht hinnehmen, und ich will das nicht akzeptieren. Iranisches Leben wird umgebracht, und sie setzen sich vor die Kamera und lächeln. Der Papst verleiht einem islamischen Diplomaten einen Orden. Standardprozedere nennen sie das. Aber welche Signale setzt das aus in unserer Zeit, in der 50.000 Menschen innerhalb von zwei Tagen umgebracht worden sind?
Wir sollen still schweigen. Wir sollen ruhig bleiben. Aber wir werden nicht ruhig bleiben. Wir werden nicht still schweigen. Sie sagen immer: „Nicht aufregen, nur wundern.“ Aber die Zeit des Wunderns ist vorbei. Die Zeit des Aufregens ist hier. Ich rege mich darüber auf.
Ich habe Kinder. Wie soll ich meinen Kindern jemals in die Augen schauen und sagen: „Wir haben das einfach hingenommen, akzeptiert, dass sie 50.000 von uns umgebracht haben, dass sie tagtäglich unsere Töchter vergewaltigen, Jungen hängen und sich vor die Kamera setzen und lächeln.“ So kann das nicht weitergehen.
Weltweit haben wir uns organisiert und der Welt gezeigt, aus welchem Holz wir Iraner geschnitzt sind. Hunderttausende. In allen großen Städten stehen wir seit Monaten auf der Straße und versuchen, darauf aufmerksam zu machen. Die Regierungen in Europa, sie stehen nicht auf unserer Seite. Deswegen der Appell an die europäische Bevölkerung: Wie würdet ihr euch fühlen, würde man ein ganzes Dorf umbringen, eure Töchter vergewaltigen und dann sagen: „Seid doch still. Nehmt es hin. Der Ölpreis wird teuer.“
Das kann man nicht so akzeptieren. Ich kann nicht akzeptieren, dass norwegische Abgeordnete in den Iran reisen, sich vor die Kamera setzen und den Monstern der Islamischen Republik die Hände schütteln und lächeln. Nein, wir werden hier diffamiert als Rechtsextreme oder als Faschisten. Aber unter uns, hier vor mir, da stehen Sozialdemokraten, da stehen Liberale, da stehen Konservative. Aber wir alle haben uns unter unserer Flagge vereinigt. Wir alle haben uns unter einem oppositionellen Führer vereinigt. Für mich Shah Reza Pahlavi, für andere der Transitional Leader.
Javid. Shah. Javid. Shah*
Wir sind ein stolzes Volk, und wir sind ein altes Volk. Unser Land wird besetzt. Auch das sollen wir hinnehmen. Es wird besetzt von radikalen Islamisten, die vor fünfzig Jahren unser Land übernommen haben und nicht bereit sind, das Feld zu räumen. Aber wir werden dorthin reisen, und wir werden sie darauf aufmerksam machen, wem dieses Land gehört.
Denn in unseren Herzen, da gibt es drei Farben: grün, weiß und rot. In der Mitte, da steht ein Löwe, und er hat ein Schwert in der Hand. Und mit dieser Sonne erhellt es die Dunkelheit, in der die Monster der Islamischen Republik kriechen.
Denn wir können nicht vergeben, dass sie 50.000 von uns an zwei Tagen umgebracht haben. Wir können nicht vergessen, dass sie tagtäglich Menschen von uns hängen, und wir werden nicht zurückweichen, wenn wir vor ihnen stehen und sie ein für alle Mal aus unserer Heimat rausschmeißen werden.
Denn wir sind ein starkes Volk, und es ist unsere Heimat. Es ist unser Land
Payande! Iran!
Javid Shah
*Es lebe Iran
Es lebe der Schah
50.000 wurden erschossen mit schweren Maschinengewehren. Das muss man sich mal vorstellen.
Sie wurden erschossen und ein Blut, ein Meer ist am Boden liegen geblieben. Und die islamische Regierung steht noch immer da und sie glaubt, sie kann weiter existieren. Aber wir alle weltweit,
wir haben uns gesammelt und wir werden kämpfen, kämpfen gegen die islamische Regierung. Ich möchte mich auch bei den Polizisten und Polizistinnen bedanken dafür, dass sie wöchentlich um uns herumstehen, auf uns aufpassen. Vielen Dank.
Danke schön, Polizei. Danke schön Polizei.
Und auch ich möchte mich bei allen von euch bedanken. So viele schöne, starke Frauen, so viele starke, schöne Männer. Wenn ich euch sehe, dann gibt mir das Hoffnung für unser Land. Ich schaue auf euch und es erfüllt mich mit Stolz.
Ein Volk wie unseres, das kann und wird nicht untergehen. Wir sind ein starkes Volk und wir müssen an uns glauben. Wenn wir zusammenhalten, werden wir den Iran befreien von dieser Okkupation. Es ist unser Land. Wir werden noch die Hymne, die königliche Hymne hören. Danach werden wir uns ordnungsgemäß verabschieden. Vielen Dank an Österreich. Vielen Dank an euch.
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Ardeshir:

So wie das Volk Irans weiterhin unter der Schreckensherrschaft des mörderischen Regimes der Islamischen Republik leidet, werden auch seine akademischen Eliten verfolgt und hingerichtet, so wie etwa Erfan Shakouri‑Zade. Gleichzeitig verschärft dieses Schlägerregime die Spannungen, indem es Irans Nachbarländer angreift. Die Internetabschaltung geht inzwischen in die zwölfte Woche. Durch das Einleiten von Öl in den Persischen Golf verursachen sie eine massive ökologische Katastrophe, während sie zugleich versuchen, eine Atombombe zu bauen.
Dennoch treten die US‑Demokraten und die Führung der EU weiterhin für ein „Nein zum Krieg mit Iran“ ein. Zunächst einmal besitzt dieses Regime aus Schlägern und Terroristen nicht den geringsten Rest an Legitimität, um als Vertreter Irans oder des iranischen Volkes anerkannt zu werden. Zweitens zeigt dieses ganze Gerede von „Kein Krieg“ nicht nur, wie naiv diese Haltung ist, sondern erinnert auch an die gleiche Beschwichtigungspolitik, die Chamberlain und Daladier, die britische und die französische Regierung, vor hundert Jahren gegenüber dem NS‑Regime betrieben haben.
Es ist dieselbe Beschwichtigungspolitik, getragen von der Wunschvorstellung, man könne das Nazi‑Regime zähmen und unter Kontrolle bringen, während in Wirklichkeit sie selbst von den Nazis getäuscht und ausgespielt wurden. Heute befinden wir uns in derselben Situation – nur diesmal mit einem islamo‑nazistischen Regime im Iran, dem man bei keiner Art von Abkommen trauen kann, da es von rückwärtsgewandter, apokalyptischer Ideologie und bösen Absichten geprägt ist.
Stattdessen sollte man versuchen, ein Abkommen mit dem Volk Irans zu schließen und es bei seiner Befreiung zu unterstützen, indem man ihm eine faire Chance im Kampf gegen diese unmenschliche Unterdrückungsmaschinerie des islamo‑nazistischen Regimes im Iran gibt. Wir haben immer wieder klargemacht, dass unser Kampf nicht aufhören wird und dass wir uns mit keinem anderen Ergebnis zufriedengeben werden als mit der Errichtung einer nationalen Regierung Irans unter der Führung Seiner Majestät Reza Schah Pahlavi II. und seiner Rückkehr in den Iran.
Steht an der Seite Irans und steht an der Seite des iranischen Volkes.
Payande! Iran. *Es lebe Iran
Javid. Shah. Javid. Shah. Javid. Shah. Es lebe der Schah
Dankeschön. Sepas
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A. Tavassoti:

Ehre euch. Herzliche Grüße und meinen Respekt. Das Wetter ist heute nicht ganz auf unserer Seite, aber wir werden die Stimmung hier so aufheizen, dass ihr weder Kälte noch Wind spürt.
Liebe Freunde, als Teil der Diaspora in Österreich werden wir – so wie mein Mitstreiter Herr Deljou bereits gesagt hat – diesen Platz niemals räumen. Die Sponsoren dieses Platzes seid ihr alle, jede und jeder Einzelne von euch. Jede und jeder von euch kann in den sozialen Medien ein Journalist sein und diese selbst in die Hand nehmen. Die Organisation solcher Veranstaltungen ist wirklich sehr aufwendig. Abgesehen von Kosten, Zeit und Einsatz ist sie mit viel Mühe verbunden. Ihr alle seid Journalisten, und jede und jeder von euch hat eine nationale, patriotische Pflicht: dem Westen und dem edlen Volk Irans zu zeigen, dass wir bis zur letzten Minute zu unserem Motto stehen und niemals zurückweichen.
Wir sind ein Volk am Rand des Zusammenbruchs einer 47‑jährigen elenden Diktatur und am Beginn einer nationalen Löwe‑und‑Sonne‑Revolution, die seit dem Monat Dey mit dem Blut der Menschen besiegelt wurde. Ich habe es oft gesagt und sage es wieder – und ich schäme mich kein bisschen dafür: Die Fortsetzung dieser Kundgebungen, ob in Österreich oder in anderen Ländern dieser großen Welt, wird allein durch eure Anwesenheit und eure finanziellen Beiträge ermöglicht. Es gibt keine Organisation, und ich kann das für Österreich ehrlich sagen, von der wir Gelder oder finanzielle Unterstützung erhalten. Ausschließlich durch die Beiträge
Ehre sei euch. Hallo und mit Respekt. Das Wetter spielt heute nicht ganz mit, aber wir werden die Atmosphäre so sehr aufheizen, dass ihr Kälte und Wind nicht spürt. Liebe Freundinnen und Freunde, als Teil der Diaspora in Österreich – wie mein Mitstreiter Herr Deljou sagte – werden wir den Platz niemals räumen, und die Sponsoren dieses Platzes seid jede und jeder Einzelne von euch. Jede und jeder von euch kann Journalist in den sozialen Medien sein und die sozialen Medien in die Hand nehmen. Diese Veranstaltungen, die organisiert werden, sind wirklich sehr mühsam. Abgesehen von Kosten und Zeitaufwand sind sie sehr anstrengend. Ihr alle seid Reporter und ihr alle habt eine nationale Pflicht, zu zeigen – dem Westen und dem ehrenwerten Volk des Iran –, dass wir bis zur letzten Sekunde gemäß unserem Motto standhalten und niemals zurückweichen.
Ein Volk, das an der Schwelle zum Sturz einer 47-jährigen, elenden Diktatur steht und am Vorabend einer nationalen Löwe-und-Sonne-Revolution, die seit Deymonat mit ihrem eigenen Blut besiegelt wurde. Ich habe es oft gesagt und sage es wieder, ohne jede Scheu: Die Fortsetzung dieser Kundgebungen – ob in Österreich oder in anderen Ländern dieser weiten Welt – hängt von der Unterstützung jeder und jedes Einzelnen von euch ab: durch eure Anwesenheit und eure finanziellen Beiträge. Keine Organisation – ich kann das in Österreich wirklich sagen – gibt uns irgendeinen Fund oder Geld. Nur mit den Beiträgen, die Erzá, Mitstreiterinnen und Mitstreiter und ihr patriotischen Iraner zahlt, können wir weitermachen und standhalten.
Und ich bitte euch: Egal wie das Wetter ist – kälter als im Deymonat unseres geliebten Iran kann es nicht sein, als unsere nationale Löwe-und-Sonne-Revolution mit ihrem Blut gefärbt wurde. Die jungen Menschen, von denen wir sagen, es seien 40.000, und zu deren Zahl wir gerade Daten zusammentragen – wir werden euch bald informieren. Es ist weit mehr, als man sich vorstellen kann, dass in 48 Stunden so viele Menschen von einer diktatorischen Regierung des eigenen Landes ins Blut getaucht wurden. Selbst dieser mehrwöchige Krieg hat nicht so viele Tote gefordert – daran halten wir fest.
Diese elende Regierung der Islamischen Republik, die nach dem Aufruhr von 1979 entstanden ist, kann nicht allein durch das iranische Volk zu Fall gebracht werden. Wir brauchen die westlichen Regierungen zur Unterstützung und für militärische Maßnahmen – oder besser gesagt militärische Unterstützung –, damit dieses Regime geschwächt wird; und heute ist es geschwächt. Kronprinz Reza Pahlavi, der Schahanshah von Iran, bereitet sich bald auf die finale Auseinandersetzung vor und wird es bekanntgeben, und jede und jeder von euch kann als Soldat des Vaterlands – als Teil der Diaspora im Ausland – eine große Rolle spielen.
Vergesst also nicht: Eure wohlwollende Unterstützung fließt in diese Kosten, damit wir jeden Sonntag – und vielleicht schon bald auch an weiteren Tagen – weitermachen können. Ich danke allen Gruppen, die uns unterstützen, allen Gruppen, die Schulter an Schulter mit uns arbeiten. Ich habe die Gruppen oft nicht namentlich genannt, aber es gibt eine Gruppe namens „Bachehaye Kuche-ye Sefarat“ (Kinder der Botschaftsgasse) – wir lieben sie von Herzen. Sie stehen jeden Tag, an allen Wochentagen, an verschiedenen Orten. Wir verneigen uns aufrichtig vor ihrem Kampf und Widerstand – mit vollem Respekt. Nächster Punkt: Heute haben wir Live-Musik. Bitte macht mit.
Es ist der letzte Kampf.
Der Pahlavi kehrt zurück.
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Ariana:

Hier ein kurzes gereimtes Vorwort auf Deutsch:
Folgendes Gedicht spricht von Schmerz und Mut,
von Wunden tief im Heimatblut.
Es klagt das Unrecht, ruft zugleich,
nach Hoffnung, Freiheit, Zukunftsreich.
Unschuldig starb er im Gefängnis, erschöpft und gebrochen,
der Unterdrücker und der Unterdrückten Mörder ist nicht ewig, nicht unsterblich.
Wir haben wegen der Freiheit das Gefängnis erlebt,
wir haben den Schmerz der Unterdrückung und das Leid der Zeit gesehen.
Unser Boden wurde zum Durchgang für Fremde,
das Haus sahen wir in den Händen von Dieben.
Der Raum der Seele wurde leer von den Würdigen,
die Unwürdigen sahen wir im Treiben.
Das Leben wurde zu unserer Sehnsucht und unserem Traum,
den Zustand der Menschen sahen wir zerrüttet.
Mutter Heimat, erfüllt von Leid und Unheil,
das eigene Land sahen wir verwüstet.
Auf dem Weg des Kampfes gegen die Zerstörer
haben wir die Trauer um die Kinder Irans gesehen.
Lämmer, halb tot, im Blut gewälzt,
den Wolf sahen wir in der Rolle des Hirten.
Löwenhafte Männer und heldenhafte Frauen
sahen wir mutig auf dem Feld.
Im Herzen der freiheitsliebenden Nachtkämpfer
sahen wir die Liebe zum Vaterland glühend.
Trotz der Menschen, die nach Recht verlangen,
sahen wir die Grundfesten der Unterdrückung wanken.
Auch wenn der Weg dunkel, uneben und schwer ist,
haben wir darin die Seiten des Lichts gesehen.
Die Unterdrückung in ihren letzten Tagen,
das Ende der Nacht sahen wir nahen.
Nun, o Landsmann, o Seele meiner Seele,
komm, sprich mit mir: Es lebe Iran.
Es lebe Iran, der Schah sei ewig.
Das Video finden Sie unter folgendem Link: instagram.com
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Ashkan:

Im Namen Irans und im Namen der Unvergesslichen, die mit ihrem Blut den Weg zur Freiheit erleuchtet haben.
Freie Landsleute, echte Kinder Irans,
seit fast dreieinviertel Monaten hat das terroristische Regime der Islamischen Republik den Internetzugang für das iranische Volk abgeschaltet. Drei Monate lang haben sie ein Volk in erzwungene Stille eingesperrt; Familien sind von ihren Angehörigen getrennt und haben keine Nachricht voneinander. Ein Regime, das versucht, die Wahrheit vor der Welt zu verbergen, das sich vor der Stimme seines Volkes fürchtet und zur eigenen Erhaltung die Verbindung eines ganzen Volkes zur Außenwelt gekappt hat, steht am Abgrund des Sturzes. Das ist nicht nur Internetsperre; es ist das Eingeständnis dieser Fremdenherrscher von Angst und Hilflosigkeit.
Die Islamische Republik hat eine große Wahrheit noch nicht begriffen: Die Freiheits- und Revolutionsstimme des iranischen Volkes lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Ein Volk, das in der Geschichte immer wieder aus der Asche emporstieg, wird auch aus dieser Dunkelheit hervorkommen. Sie leben seit 47 Jahren vom Blut des iranischen Volkes: 47 Jahre Hinrichtungen, Folter und Unterdrückung, 47 Jahre Erniedrigung der Frauen, Repression der Jugend und Ausplünderung Irans. Und nach all diesen Verbrechen wollen sie wieder an den Verhandlungstisch. Die Antwort des iranischen Volkes ist klar: Nein zur Verhandlung mit der Islamischen Republik, nein zum Handel über das Blut der Söhne Irans und nein zur Rettung eines Regimes, dessen Ende das iranische Volk mit seinem Blut am 18. und 19. Dey (Jahrestag) besiegelt hat.
Unser Ziel ist einzig: der vollständige Sturz der Islamischen Republik.
Das Regime weiß sehr wohl, dass sein größter Alptraum nicht Sanktionen oder äußerer Druck sind, sondern die Einheit des iranischen Volkes. Deshalb versucht das Regime und seine Einflussagenten im Ausland mit aller Kraft
Im Namen Irans und im Namen der Ewig-Gedachten, die mit ihrem Blut den Weg zur Freiheit erleuchtet haben.
Freie Landsleute, wahre Kinder Irans,
es sind nun nahezu dreieinviertel Monate, dass das terroristische Regime der Islamischen Republik den Internetzugang für das iranische Volk abgeschaltet hat. Drei Monate lang haben sie ein ganzes Volk in erzwungene Stille eingesperrt; Familien wissen nichts von ihren Angehörigen und Angehörige nichts von ihren Familien. Ein Regime, das versucht, die Wahrheit vor den Augen der Welt zu verbergen, das sich vor der Stimme seines Volkes fürchtet und zum Erhalt seiner Macht die Verbindung einer Nation zur Welt kappt, steht am Rande des Sturzes. Das ist nicht nur Internetsperre; es ist das Eingeständnis dieser Fremdenherrschaft von Angst und Hilflosigkeit.
Die Islamische Republik hat eine große Wahrheit noch nicht begriffen: Die Stimme des Freiheitsstrebens und der Revolution des iranischen Volkes ist nicht zum Schweigen zu bringen. Ein Volk, das in seiner Geschichte immer wieder aus Trümmern auferstanden ist, wird auch heute aus dieser Dunkelheit emporsteigen. Sie haben 47 Jahre vom Blut des iranischen Volkes gelebt: 47 Jahre Hinrichtungen, Folter und Unterdrückung, 47 Jahre Erniedrigung der Frauen, Verfolgung der Jugend und Ausplünderung Irans. Und trotz all dieser Verbrechen wollen sie wieder an den Verhandlungstisch. Die Antwort des iranischen Volkes ist jedoch klar: Nein zum Verhandeln mit der Islamischen Republik, nein zum Handel über das Blut der iranischen Kinder und nein zur Rettung eines Regimes, dessen Ende das iranische Volk mit seinem Blut am 18. und 19. Dey (Januar) besiegelt hat.
Unsere Forderung ist nur eine: der vollständige Sturz der Islamischen Republik.
Das Regime weiß sehr genau, dass sein größter Alptraum weder Sanktionen noch äußerer Druck sind, sondern die Einheit des iranischen Volkes. Deshalb bemüht sich das Regime in diesen Tagen mit all seinen Einflussagenten im Ausland, unsere Diaspora-Einheit zu schwächen; es versucht, uns zu ermüden und zu entmutigen und Zwietracht unter uns zu säen, damit unsere Teilnahme an Kundgebungen und Demonstrationen abnimmt. Warum? Weil sie unsere Solidarität fürchten. Sie wissen sehr wohl: Wenn Iranerinnen und Iraner über Entfernungen und Grenzen hinweg zusammenstehen, gibt es keine Macht, die dem Willen dieses Volkes trotzen kann.
Sie verstehen und wollen nicht akzeptieren, dass wir mit dem Blut unserer Ewig-Gedachten ein Bündnis geschlossen haben; mit dem Blut junger Menschen, die für die Freiheit ihr Leben gaben, mit den Tränen von Müttern, die ihre Kinder verloren haben. Wir haben geschworen, diesen Kampf bis zum Sieg fortzusetzen — bis zu dem Tag, an dem die Löwen-und-Sonne-Flagge über Iran gehisst wird und Iran wieder von Iranern regiert wird.
Weder Erschöpfung noch Drohungen werden uns aufhalten, und die Zeit wird unseren Willen nicht zermürben. Dieser Weg hat kein Zurück; er wird bis zur Freiheit weitergehen, und unweigerlich wird der Sieg dem iranischen Volk gehören und das Licht die Dunkelheit überwinden.
Zum Abschluss möchte ich mit Stolz das Andenken der Ewig-Gedachten ehren, deren Stimme heute lauter denn je in unseren Ohren widerhallt. Der Sohn Irans und Märtyrer der Heimat, Mohsen Ranjbar, hinterließ uns diese Botschaft: „Kämpft, gebt nicht auf, habt Einsatzbereitschaft, leistet Widerstand. Das sind unentwegte Stränge. Wenn einer nach dem anderen von uns auf diesem Weg getötet wird, beugt das Haupt nicht.“ Volk, beugt das Haupt nicht.
Lang lebe Iran. Lang lebe Iran.
Es lebe der Schah
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***Vielen Dank für die wunderschönen Fotos, die Herr Arad für diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat. Weitere Bilder finden Sie über den Instagram‑Link auf seinem Profil: instagram.com
Bericht zur Versammlung patriotischer Iraner:innen in Österreich am 17. Mai 2026
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