Großbrand in Wien-Donaustadt: Rauchwolken auch vom Donauinselfest aus sichtbar

In Wien-Donaustadt ist es zu einem Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb gekommen. Der Brand brach im Bereich Stadlau aus und sorgte wegen der starken Rauchentwicklung für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Aufgrund der raschen Ausbreitung der Flammen wurde Alarmstufe 4 ausgelöst.

Nach ersten Informationen stand eine Lagerhalle des Betriebs in Brand. In der Halle befanden sich vor allem Abfälle und andere brennbare Materialien. Dadurch konnte sich das Feuer schnell ausbreiten. Die dichten, dunklen Rauchwolken waren weithin sichtbar und sorgten auch in den umliegenden Bezirken für Aufmerksamkeit.

Auch Besucherinnen und Besucher des Donauinselfests konnten die Rauchwolken am Himmel sehen. Viele Menschen bemerkten den dunklen Rauch aus Richtung Donaustadt und fragten sich, woher er kam. Die sichtbare Rauchsäule löste bei einigen Festgästen Besorgnis aus. Laut Behörden bestand für die Besucherinnen und Besucher des Donauinselfests jedoch keine Gefahr.

Die Berufsfeuerwehr Wien rückte mit einem Großaufgebot an. Rund 120 Einsatzkräfte und mehr als 30 Fahrzeuge waren vor Ort, darunter auch Sonderfahrzeuge und Drehleitern. Die Feuerwehr konzentrierte sich darauf, den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf weitere Bereiche des Entsorgungsbetriebs zu verhindern.

Besonders wichtig war der Schutz angrenzender Bereiche, in denen möglicherweise gefährlichere Stoffe gelagert waren. Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf den Sondermüllbereich zu verhindern. Dadurch konnte eine zusätzliche Gefahr durch gefährliche Dämpfe vermieden werden.

Wegen der starken Rauchentwicklung kam es rund um den Einsatzort zu Verkehrsbehinderungen. Auch die Südosttangente A23 war zeitweise betroffen. Die Behörden sperrten mehrere Bereiche ab, um Anrainer, Verkehrsteilnehmer und Einsatzkräfte zu schützen.

Verletzte wurden nach bisherigem Stand nicht gemeldet. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs sollen sich keine Personen in der betroffenen Halle befunden haben. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden, anschließend waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig.

Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. Ermittler und Brandsachverständige sollen klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Eine genaue Untersuchung des Brandorts ist erst möglich, wenn die Einsatzstelle vollständig gesichert ist.

Großbrand in Wien-Donaustadt: Rauchwolken auch vom Donauinselfest aus sichtbar