Bericht über die Protestkundgebung patriotischer Iraner am 19. Juli in Wien
Hinweis:
Ein ausführlicher eigener Bericht vor Ort war mir leider nicht möglich. Für diesen Beitrag habe ich daher auf die Informationen sowie auf Fotos von den Facebook- und Instagram-Seiten von Atusa Sabagh zurückgegriffen. Einige der verwendeten Bilder wurden zudem aus Videos entnommen, weshalb ihre Qualität nicht in allen Fällen optimal ist.
irani.at
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Vorwort
Am 19.07.2026 war der Stephansplatz in Wien ein Ort der Solidarität, der Erinnerung und des Protests. Menschen kamen zusammen, um ihre Stimme für jene zu erheben, die im Iran seit Jahrzehnten unter Unterdrückung, Gewalt und Hoffnungslosigkeit leben. Die Kundgebung war mehr als eine politische Versammlung — sie war ein sichtbares Zeichen von Schmerz, Verbundenheit und dem tiefen Wunsch nach Freiheit.
In den Reden spiegelten sich persönliche Geschichten, familiäre Erinnerungen und die Sehnsucht nach einem freien Iran wider. Der folgende Bericht hält die Eindrücke dieses Tages fest und gibt den Stimmen Raum, die an diesem Tag nicht ungehört bleiben sollten.
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Der folgende Text stammt von Facebook von Atusa Sabagh:
Wien, Österreich | Versammlung patriotischer Iraner

Im Verlauf dieser Versammlung wurde direkt aus dem Iran mit uns Kontakt aufgenommen. Die Mutter von Javidnam Suda Akrami-Fard, einer der im Kampf für die Freiheit Irans Getöteten, berichtete, dass bei der Gedenkfeier zu ihrem Geburtstag staatliche Kräfte die Anwesenden angegriffen und einige von ihnen festgenommen haben.
Wir sind die Stimme der Familien, die Gerechtigkeit fordern, und wir werden nicht zulassen, dass Name, Erinnerung und Weg der für die Freiheit des Vaterlandes Getöteten in Vergessenheit geraten.
Das Andenken an die Tochter Irans, Suda Akrami-Fard, und an alle im Kampf für die Freiheit Irans Getöteten soll ewig leben. Ihr Weg geht weiter.
#EsLebeIranUndDerIraner
#EsLebeDerShah
#LongLiveTheShah
Unter dem folgenden Link befindet sich die Tonaufnahme dieses Telefongesprächs mit der Mutter von Suda Akrami-Fard, einer der für die Freiheit Irans Getöteten.
Link: facebook.com
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Cyrus Razavi:

Liebe Freunde, liebe Menschen aus Wien und all jene, die die Hoffnung auf eine bessere Zukunft noch nicht aufgegeben haben.
Wir stehen hier am Stephansplatz und wir wollen aufmerksam machen auf eine verzerrte Darstellung über den Iran. Bevor ich aber aufmerksam mache, will ich mich bei Österreich bedanken. Österreich hat mir eine Heimat geschenkt. Es ist die Heimat meiner Eltern, die ich nicht mehr erleben konnte, weil radikale Islamisten das Land übernommen haben und allen freiheitsliebenden Menschen versucht haben, mit Zwang und Gewalt ihre Ideologie aufzuzwingen.
Ich möchte mich bei Österreich bedanken für eine besinnliche Kindheit, die ich erleben durfte. Für eine Kindheit, wo ich fern von Gefahr ohne Angst durch die Straßen gehen konnte. Bei Tag und bei Nacht konnte ich mich frei bewegen, weil wir hier aufwachsen durften unter bestimmten Werten. Werten, Freiheitswerten, jenen Werten, die wir alle hier auch suchen und uns wünschen für die Kinder im Iran. Denn die Kinder im Iran, sie leiden seit 47 Jahren. Sie haben Angst und sie sind chancenlos. Chancen, die wir hier in Österreich haben. Ich hatte etliche Chancen. Mir wurden Fehler vergeben, und ich konnte behutsam aufwachsen. Und die Kinder im Iran, sie erleiden Armut und Chancenlosigkeit. Und sie haben Angst. Angst vor Peitschenhieben, Vergewaltigungen, Angst vor Hinrichtungen.
Und deshalb stehen wir heute hier. Und wir demonstrieren, weil wir aufmerksam machen wollen auf eine verzerrte Mediendarstellung über die Situation im Iran. Im Iran sind vor Monaten Menschen auf die Straße gegangen, und sie wollten genau für jene Werte demonstrieren, für die wir heute hier stehen, unter denen ich aufgewachsen bin. Und was war die Antwort des Regimes? Es schoss auf die Menschen. Es brach sie unter Maschinengewehrsalven um.
Wir stehen hier heute, weil ich aufmerksam darauf machen will, dass der Iran diese verzerrte Mediendarstellung hat, unter der er schon seit über fünfzig Jahren leidet. Seit über fünfzig Jahren versuchen sie, ein Bild darzustellen über den Iran. Wir kennen es. Wir haben es von Tag zu Tag gesehen im ARD, ZDF, ORF. Millionen Iraner rennen auf die Straße und sie huldigen Chamenei. Das entspricht nicht der Wahrheit.
Das sind Menschen, die auf die Straße gehen müssen. Es sind auch Menschen dabei, die das wollen. Aber das ist nicht die Mehrheit des Landes. Das ist das, wie es das ZDF darstellen will. Das ZDF, ARD, BBC, ORF und wie sie alle heißen. Sie diffamieren uns als gewaltbereite Faschisten, Radikale. Nicht nur das. Seit Neuestem sind wir nicht einmal existent. Wir sind Cyberbots. Es gibt uns gar nicht. Aber wir stehen vor euch.
Hunderte, Tausende Menschen haben sich im Februar weltweit überall versammelt und sind dagestanden. Und sie haben protestiert. Sie hatten einen Aufschrei gehabt. Einen Aufschrei, der für Gleichheit, Gleichberechtigung und Toleranz im Iran steht. Einen Aufschrei, für den über achtzigtausend Menschen ihr Leben gelassen haben. Und dieser Aufschrei, schreit ihn mit mir. Der war: „Javid. Javid. Javid. Javid.“
Und als sie erschossen wurden, haben sie mit ihrem Blut diesen Aufschrei an die Wände geschrieben, damit er da bleibt als Mahnmal für die Welt, damit sie’s sehen können, damit sie’s lesen können. Javid. Javid.
Es wird Zeit. Zeit, dass der Westen aufwacht. Gerade gestern hatte ich wieder mal eine Diskussion. Warum wollt ihr diesen Tyrannen, Despoten, diesen Diktator zurück? Unser Schah war weder ein Tyrann noch ein Despot noch ein Diktator.
Seit den 70er-Jahren, ziemlich zeitgleich mit der Zeit, wo sich der Iran seinen Ölpreis selbst bestimmt hat, hat sich auf einmal die Medienlandschaft gewendet und plötzlich hieß es: „Der Schah, er ist ein Diktator, er ist ein Despot. Der Ölpreis ist so hoch. Was soll das? Das kann so nicht weitergehen.“ Und anstatt dass sie heute ihre Lügen aufarbeiten, dass sie eine neue Narrative aufsetzen, bleiben sie verharren auf ihren Lügen, wollen seinen Sohn in denselben Lügen aussetzen.
Und alles, was sie von ihm wollen, ist in den Interviews: „Warum sagst du nicht, dass dein Vater ein Diktator war? Warum distanzierst du dich davon?“
Dann wacht bitte auf, lest die Nachrichten, lest die Medien. Lest. Es ist leicht zu recherchieren. Der Schah wurde von der Carter-Regierung im Stich gelassen, betrogen. Leuten wie Khomeini, denen wurde der Hof gemacht. Sie wurden plötzlich vom Westen gepriesen. Alle möglichen Politiker haben gesagt, der Khomeini, wie einen Guru haben sie ihn dargestellt, während der Schah plötzlich ein Diktator wurde.
Leicht zu lesen sind diese Sachen. Man muss sich nur ein neues Bild machen. Man muss aufwachen, man muss kritisch sein und auch kritisch dem gegenüberstehen, worum es eigentlich geht. Es geht nicht um die Menschen im Iran. Es geht nicht um unsere Bevölkerung. Es geht um den Ölpreis und den Gaspreis.
Ich wurde gefragt: „Wie steht da? Welchen Sinn macht das überhaupt?“ Aber ich sage euch, welchen Sinn das macht. Wir wollen aufmerksam machen auf diese Verzerrung. Die Menschen im Iran sind auf die Straßen gegangen, und sie haben ihr Leben gelassen. Wir hier in Österreich, danke an Österreich. Wir dürfen hier stehen. Wir dürfen aufmerksam machen, und wir werden nicht dafür erschossen.
Und gerade das, das ist unsere Aufgabe, dass die Menschen im Iran sehen, sie wurden nicht im Stich gelassen, sie wurden nicht vergessen. Bravo. Richtig. Wir werden sie nicht vergessen. „Javid nam“, sagt man zu ihnen. Ihre Namen werden ewig leben.
Ein Gespräch, was ich vor kurzem geführt habe. Da hieß es aus dem Iran: „Und wenn sie uns niederbomben und ich sterbe, dann erwähne meinen Namen, damit er ewig dauert.“
Kusieren wir unsere Leute im Iran. Sie leiden. Sie leiden unter Armut, sie leiden unter Tyrannei und sie werden regiert von einem islamophaschistischen Regime.
1979 haben sie den Schah gestürzt. Die Carter-Regierung hat ihn betrogen und aus Angst heraus, dass der Iran irgendein kommunistischer Satellitenstaat wird, haben sie Khomeini platziert im Iran. Aber es heißt, wir haben die Revolution eingeführt. Eine Lüge ist das.
Die Menschen im Iran, sie wurden hinter das Licht geführt, und auch jetzt stellt man sich nicht an die Seite der Menschen im Iran. Auch jetzt will man uns diffamieren. Wir sind nicht einmal hier. Wir sind Cyberbots. Es gibt uns nicht.
Schaut uns in die Augen. Wir sind die Menschen, die den Dialog suchen. Wir sind die Menschen, die die Zukunft für die Menschen im Iran vertreten. Und wir haben eine Führungsfigur, der Sohn des letzten Schahs, weil wir stehen zu der Familie Pahlavi. Wir wissen, welchen Dienst sie dem Iran erwiesen hat. Denn wir kennen die Wahrheit.
Vergesst nicht, meine Lieben, der Iran, er ist unser Land und wir lassen uns unser Land nicht noch einmal nehmen. Wir werden bis zum Ende stehen und wir werden uns unser Land zurückholen. Mit oder ohne Ihre Hilfe. Es wird Zeit, dass der Westen aufwacht und sich an unsere Seite stellt.
Wir sind die Menschen, die den Dialog suchen. All jene da draußen, die hier stehen, all jene hinter der Kamera, kommt und sucht das Gespräch mit uns. Wir sind keine Faschisten, wir sind keine Terroristen. Wir sind jene, die dieselben Werte lieben, die alltäglich hier gelebt werden. Dass auch unsere Kinder, meine Kinder, in einer freien Welt aufwachsen dürften und die Unholy Alliance, die damals den Iran übernommen hat, die Allianz der Radical Left und des Radical Islam, sie ist auch hier im Westen überall vertreten.
Die Handlanger aus Teheran, jene radikalen Islamisten, denen wir uns entgegenstellen, sie operieren noch hier in Wien. Aber nicht mit uns. Wir machen aufmerksam. Man muss uns nur zuhören. Man muss der iranischen Bevölkerung zuhören und nicht den Terroristen in Teheran, die das Land regieren. Sie haben nichts, nichts mit dem Iran zu tun.
Wir werden uns unser Land zurückholen. Ich weiß das. Ich bin davon überzeugt, weil wir, ich sage es jede Woche, meine Lieben, wir sind ein starkes Volk und wir holen uns unsere Heimat zurück. Lasst es sie hören.
Wir haben einen Schwur geleistet, einen Schwur an die 80.000 Toten, die sie im Jänner umgebracht haben, kaltblütig.
Bevor ich gehe, möchte ich mich bedanken bei der Wiener Polizei, die jedes Mal dasteht, sich unsere Slogans, Lieder und Reden anhört. Polizei, danke schön. Polizei, danke schön. Polizei, danke schön. Polizei, danke schön. Mein Dank gilt auch an all jene Security-Mitarbeiter, die auf uns aufpassen, an die Organisatoren, die Media-Leute und an euch alle, die ihr jede Woche, Woche für Woche dasteht. Ihr alle seid in meinem Herzen und ihr alle seid Boroshara. Boroshara. Boroshara. Boroshara. Boroshara. Boroshara. Boroshara.
Gemeinsam, Schulter an Schulter und Hand in Hand werden wir uns unser Land zurückholen. Ich glaube daran, meine Lieben, meine Freunde, tragt es in eurem Herzen. Wir werden uns das Land zurückholen.
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Ardeshir:

Yet again, the terrorist regime of the Islamic Republic has brought war and destruction upon Iran. A group of thugs and lowlifes who couldn’t care less if they reduced Iran into ashes and ruins. It was clear as day that these terrorists cannot be trusted with any form of agreements. Yet again, they’re attacking ships on the Strait of Hormuz. Just this morning, they executed two more innocent political prisoners, those who were arrested back in the January protests. And on top of all that, murdering two American soldiers in Jordan. It is clear as day that these murderers are not only a plague upon Iran, but the entire world, and there is no remedy, nor solution, but their complete destruction.
And the recent comments from the Vice President of the United States, J.D. Vance, which clearly shows how ill-advised and how out of touch with the reality in Iran he is, which is not very surprising when you have advisors from the Islamo-Nazi regime, goons and puppets such as Trita Parsi and degenerates like him. These comments not only show how ill-informed you are and how much it will embarrass you as a politician, but it will also tarnish the image of the Trump administration among the Iranian community.
No, Vice President, the downfall of the terrorist regime of the Islamic Republic will not lead to terrorists being unleashed into Europe and the US, but it will stop and put an end to 47 years of their funding. These terrorists that you’re trying so hard to negotiate with and make a deal with, which in turn will enable them to continue funding terrorism across the world, being against American assets in the region, in the world, and enabling them to stay in power to kill even more innocent Iranians and American soldiers, and that is shameful.
The people of Iran didn’t go on the streets by the millions, giving their lives and being massacred by up to 100,000, for ill-informed politicians like you to brand them just as the Islamo-Nazi regime that murdered them in Iran.
So we, as the members of the Iranian diaspora, urge you to either change your advisors and get a real fact check, or let better men, such as the Secretary of State, Marco Rubio, handle the Iran situation. As he knows full well that there is no country on this planet where its people have a higher contrast with the government that is ruling over them, and that country is Iran.
No matter which so-called phase or layer of this Islamo-Nazi regime, be it the third layer or the tenth phase you try to negotiate with, the outcome will be the same, because there are no moderates in a Nazi regime, and the terrorist regime of the Islamic Republic is, in fact, an Islamo-Nazi regime that has occupied Iran for the past five decades.
Bravo. We, the people of Iran, have made this clear time and time again, that we will not accept any form of this regime existing in Iran. The only thing that our people will accept is the complete eradication of the terrorist and murderous regime of the Islamic Republic, and the return of the Pahlavi monarchy to a free, secular, and democratic Iran.
Bravo. Remember this, there is no greater ally than the people of Iran against the terrorist regime of the Islamic Republic and the red and black alliance that have plagued the world. So stand with Iran and stand with the people of Iran. Thank you.
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Media:
Bericht über die Protestkundgebung patriotischer Iraner am 19. Juli in Wien




