MedUni Wien warnt: Letzte Pollensaison-Phase beginnt
Wenn Beifuß und Ragweed blühen, beginnt für viele Menschen eine besonders belastende Zeit. Die folgenden Tipps helfen Allergikern dabei, den Kontakt mit Pollen im Alltag zu verringern und Beschwerden möglichst gut unter Kontrolle zu halten.
Die Pollensaison geht in ihre letzte, aber für viele Allergiker belastende Phase. Laut dem Pollenservice der MedUni Wien beginnt derzeit die Hauptblüte des Beifußes.
Die Pflanze zählt zu den häufigsten Auslösern von Beschwerden im Spätsommer. Zusätzlich befinden sich bereits vereinzelt Ragweed-Pollen in der Luft.
Diese gelangen vor allem durch Wind aus den österreichischen Nachbarländern ins Land. Ragweed gilt als besonders starker Auslöser für allergische Reaktionen. Betroffene leiden häufig unter Niesen, Schnupfen und gereizten Augen.
Auch Husten oder Atemprobleme können bei empfindlichen Personen auftreten.
Ab Mitte August rechnen Fachleute mit der Hauptblüte von Ragweed in Österreich. Dann dürfte die Belastung in vielen Regionen deutlich steigen. Vor allem warme und windige Tage können den Pollenflug verstärken.
Allergiker sollten die täglichen Pollenprognosen aufmerksam verfolgen. Bei hoher Belastung empfiehlt es sich, Fenster möglichst geschlossen zu halten.
Nach Aufenthalten im Freien kann ein Kleidungswechsel hilfreich sein.
Mit rechtzeitiger Behandlung lassen sich Beschwerden oft besser kontrollieren.

Hilfetipps für Allergiker bei Beifuß und Ragweed
- Pollenprognose prüfen: Informieren Sie sich täglich über die aktuelle Belastung in Ihrer Region.
- Fenster geschlossen halten: Besonders an warmen, trockenen und windigen Tagen möglichst wenig lüften.
- Richtig lüften: Am besten nach einem Regenschauer lüften, da dann weniger Pollen in der Luft sind.
- Kleidung wechseln: Nach dem Aufenthalt im Freien die Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen.
- Haare waschen: Waschen Sie abends die Haare, damit keine Pollen ins Bett gelangen.
- Wäsche nicht draußen trocknen: Pollen können sich auf Bettwäsche und Kleidung ablagern.
- Sonnenbrille tragen: Sie kann die Augen unterwegs vor Pollen schützen.
- Nasenpflege nutzen: Nasenduschen mit Kochsalzlösung können Pollen aus der Nase spülen.
- Medikamente rechtzeitig nehmen: Allergiemittel sollten nach ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung verwendet werden.
- Bei Atemnot Hilfe holen: Treten starke Beschwerden, pfeifende Atmung oder Atemnot auf, sollte rasch medizinische Hilfe eingeholt werden.
MedUni Wien warnt: Letzte Pollensaison-Phase beginnt




