Bericht über die Versammlung iranischer Patrioten in Österreich am 29. März 2026

Vorwort:

Dieser Bericht dokumentiert die Versammlung iranischer Patrioten am 29. März 2026 in Wien.

Er steht für den anhaltenden Zusammenhalt der Iraner im In- und Ausland sowie für ihren gemeinsamen Wunsch nach Freiheit, Würde und einer starken Zukunft für Iran.

Neben Parolen für Iran und der Solidarität mit Iranerinnen und Iranern weltweit sprachen die Redner auf Englisch, Persisch und Deutsch über den Iran und das iranische Volk.

Im Bericht sind deutsche Übersetzungen der Redebeiträge abgedruckt. Die hier festgehaltenen Worte und Eindrücke sollen die Stimme eines Volkes widerspiegeln, das sich auch über Grenzen hinweg nicht zum Schweigen bringen lässt.

Bericht:

Am 29. März versammelten sich iranische Patrioten in Wien, Österreich, und erhoben die Stimme Irans und des iranischen Volkes.

Trotz Internetsperren und eingeschränkter Kommunikation mit unserer Heimat bleibt die Verbindung zwischen den Iranern im Iran und jenen im Ausland lebendig und stark.

Unsere Herzen sind miteinander verbunden, und unsere Stimmen hallen weiter für jene, die nicht immer gehört werden können.

Wir stehen gemeinsam für ein Ziel:
Iran zurückzuerobern und unser Land wieder zu Würde, Stärke und Größe zu führen.

Die Entfernung konnte uns nicht trennen.
Das Schweigen konnte uns nicht aufhalten.

Ardeshir:

Adreshir

Ich möchte alle bitten, die Telefone so hochzuhalten. Seit einem Monat hat das terroristische Regime der Islamischen Republik Iran das Land erneut in völlige Dunkelheit gestürzt. Seit einem Monat sind die Menschen im Iran vom Internet und von der Außenwelt abgeschnitten und befinden sich in völliger Stille. Danke.

Die Regierung hält die Bevölkerung im Iran als Geiseln und benutzt sie als menschliche Schutzschilde in ihrem Krieg: indem sie ihre Funktionäre in Krankenhäusern und in Bunkern unter zivilen Gebieten versteckt, ihre Schläger in Schulen und an öffentlichen Orten stationiert, mit Maschinengewehren durch die Straßen patrouilliert, um die Bevölkerung einzuschüchtern und zu bedrohen.

Sie setzt Kindersoldaten bis zu zwölf Jahren ein, bewaffnet sie und lässt sie an Straßensperren Dienst tun; sie stürmt Wohnungen mit AK‑47, droht damit, Menschen zu töten oder zu ermorden, wenn sie es wagen, aus ihren eigenen Häusern Parolen zu rufen. Sie richtet Demonstranten öffentlich hin, hol

Ich bitte alle, die Handys so hochzuhalten.

Seit einem Monat hat das terroristische Regime der Islamischen Republik Iran unser Land erneut in völlige Dunkelheit gestürzt. Seit einem Monat sind die Menschen im Iran vom Internet und von der Welt abgeschnitten und in vollständiger Stille. Danke.

Das Regime hält die Bevölkerung im Iran wie Geiseln und benutzt sie als menschliche Schutzschilde in seinem Krieg: Von der Versteckung seiner Funktionäre in Krankenhäusern und Bunkern unter Wohngebieten über das Stationieren seiner Schläger in Schulen und an öffentlichen Orten bis hin zu Patrouillen auf den Straßen mit Maschinengewehren, um die Menschen zu zwingen und zu bedrohen.

Sie setzen Kindersoldaten bereits bis zu zwölf Jahren ein, bewaffnen sie und lassen sie an Straßensperren Dienst tun. Sie stürmen Häuser mit AK‑47, bedrohen die Bewohner mit Mord, wenn diese es wagen, aus ihren eigenen Wohnungen Parolen zu rufen.

Sie führen öffentliche Erschießungen gegen Demonstrierende durch, bringen ausländische Milizen und Terroristen aus dem Irak und anderen Nachbarländern herein, damit diese bereitstehen, ein weiteres Massaker an den Iranern zu verüben, wie im Januar.

Zehntausende Demonstrierende sitzen noch in den Gefängnissen des Regimes und sind Vergewaltigung, Folter und Hinrichtungen ausgesetzt. Viele sind verschwunden. Sie sind in keinen öffentlichen Registern auffindbar. Ihre Familien wissen nicht, was mit ihren Angehörigen geschehen ist, wo sie sind und ob sie noch leben.

In den vergangenen 47 Jahren hat dieser Kult aus Dieben und Terroristen den Iran und seine Ressourcen geplündert: Sie bauen sogenannte unterirdische Raketenstädte unter Granitbergen und zerstören die Ökosysteme des Landes, während die Menschen unter Armut, Wasserknappheit und Stromausfällen leiden.

Dies ist die Hölle und der Albtraum, unter dem die Menschen im Iran leben – unter der Tyrannei des terroristischen Regimes der Islamischen Republik.

An die EU:

Was genau auf dieser langen Liste von Terror und Albtraum wollen Sie deeskalieren?

Wie konnten diese Diebe und Terroristen Zugang zu Ausrüstung und Technologien erhalten, um solche unterirdischen Raketenstädte unter Granitbergen zu bauen?

Woher stammt diese Technologie? Was haben Ihre Erklärungen in den vergangenen 47 Jahren bewirkt, und inwiefern haben sie diese Terroristen daran gehindert, regelmäßig Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen? Wie können Sie es wagen, diesem Regime wieder eine Lebensader zuzuwerfen? Schämen Sie sich.

Die Menschen im Iran werden den letzten Nagel in den Sarg dieses terroristischen Regimes der Islamischen Republik schlagen.

Haben Sie den Mut und die moralische Integrität, endlich auf der Seite des Volkes zu stehen und nicht auf der Seite des Regimes, das die Bevölkerung als Geisel hält, massakriert und das Land seit 47 Jahren zerstört.

Die Löwen-und-Sonne‑Revolution im Iran unter der Führung Seiner Majestät Reza Schah Pahlavi wird das terroristische Regime der Islamischen Republik beseitigen. Ganz gleich, wie lange es dauert und welchen Preis es kostet: Für das iranische Volk gibt es kein Zurück mehr.

Unser Volk kann und wird dieses Terrorregime, mit dem es nichts gemein hat, nicht länger dulden. Iran wird befreit werden, und das terroristische Regime der Islamischen Republik befindet sich in seinen letzten Tagen. Stehen Sie also an der Seite Irans und an der Seite des iranischen Volkes.

Danke.

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Prof. Dr. Siroos Morzaei:

Ich danke euch, dass so viele trotz Kälte und Regen geblieben sind. Ich habe nur ein paar abschließende Worte zu sagen. Es ist vieles gesagt worden.

Was wir in den Nachrichten lesen und hören: Die Milizen aus Irak, die Hashd al-Shaabi, sind auf dem Weg in den Iran. Mit Militärfahrzeugen fahren sie in den Iran.

Die Revolutionswächter haben angekündigt, dass sie bereits ab dem zwölften Lebensjahr Jugendliche mit Waffen ausstatten wollen – aber nicht, um das Land zu verteidigen, sondern um das eigene Volk zu bekämpfen.

Der Krieg gegen das eigene Volk wird mit Söldnern aus Irak und mit bewaffneten Milizen aus dem eigenen Land fortgeführt. Gleichzeitig sehen wir, dass sich einige in Konferenzen wie dem Takasur‑Vielfaltkongress treffen, um in zehn, zwölf, fünfzehn oder zwanzig Jahren vielleicht einen Plan für die Zukunft Irans zu entwerfen.

Dann versammeln sie sich hier wieder in Wien, zwanzig, dreißig Personen an einem Ort, und nennen sich die Stimme des iranischen Volkes. Und dann haben wir Menschen, darunter Vertreter von Stiftungen oder einige namhafte iranischstämmige Journalisten, die sich hier jede Woche für die Freiheit Irans einsetzen, als Faschisten bezeichnen.

Wir lesen immer wieder falsche Berichte in den Zeitungen. Vorige oder diese Woche, in Le Monde diplomatique — einer politischen, meinungsbildenden Zeitschrift in Europa — wird die Revolution von 1978/79 so dargestellt, als hätten eine Minderheit aufgeklärter Freiheitsliebender die Revolution gemacht, den Despoten Schah gestürzt und danach sei eine Mehrheit an die Seite der neuen Machthaber getreten.

Mit Lügen wird die Geschichte weitererzählt

Mit Lügen wird die Geschichte weitererzählt. Wir werden die Wahrheit, die Geschichte neu schreiben. Wir werden die Geschichte neu schreiben, indem wir diesen Kampf gegen die Mullahs gewinnen. Die Übergangsregierung unter Kronprinz Reza Pahlavi wird an die Macht kommen.

Die Tage der Mullahs sind gezählt

Die Tage der Mullahs sind gezählt, und wir werden dann in den Büchern zeigen, wer eigentlich die Faschisten sind. Bravo.

Payhan-e Iran / Möge Iran ewig bestehen
Javid shah / Lang lebe der Schah

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Dominik Oberhofer, Mitglied des Nationalrats (NEOS) und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats

Dominik Oberhofer, Mitglied des Nationalrats (NEOS) und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats

Sehr geehrte Damen und Herren, es ist mir eine besondere Ehre, heute mit so mutigen Menschen wie Ihnen hier an diesem Platz stehen zu dürfen. Dieser Platz hat in unserer österreichischen Identität einen ganz besonderen Platz. Warum?

Vor einundachtzig Jahren sind die Bomber der Alliierten über die Stadt Wien geflogen. Wir wurden bombardiert. Hier an diesem Platz stand ein Gebäude, das, ähnlich wie die Gebäude rund um uns, sehr prunkvoll, aber vor allem von vielen Menschen bewohnt war.

Im Bunker dieses Gebäudes sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die österreichische Bundesregierung beschlossen, diesen Platz als Denkmal zu nützen, als Denkmal gegen Faschismus, gegen das Böse. In meiner Geschichte, der Geschichte meiner Nation, da waren es sieben Jahre: sieben Jahre Finsternis, sieben Jahre Hass, Verfolgung und Mord. In Ihrer Geschichte sind es siebenundvierzig Jahre, und beides fühlt sich an wie eine Ewigkeit.

Meine Damen und Herren, ich stehe heute als Abgeordneter einer Regierungspartei vor Ihnen und kann Ihnen nur zwei Dinge mit auf den Weg geben.

Das erste ist ein Zitat, das ich in diesen Wochen sehr oft auch im österreichischen Parlament zitiere, und zwar von Winston Churchill. Winston Churchill hat im Zweiten Weltkrieg, in den Stunden, in denen London von den Nazis bombardiert wurde, gesagt:

„In den Minuten vor der Dämmerung ist die Nacht am dunkelsten.“ Und ich bin mir sicher, dass wir unmittelbar vor der Dämmerung stehen.

Der Iran wird frei sein.

Das zweite, was ich Ihnen mitgeben möchte, ist ein ehrliches Versprechen: ein ehrliches Versprechen, dass wir nicht wegschauen — oder besser gesagt, nicht mehr wegschauen.

Diese Regierung hat verstanden, was in den letzten Jahrzehnten in Österreich nicht verstanden wurde, weil wir viel zu gutgläubig waren, weil wir als Sitz von internationalen Organisationen wie der UNO oder der OPEC einfach weggeschaut haben.

Wir haben weggeschaut, wie ein Terrorsystem Österreich unterwandert hat — unterwandert als Geheimdienst, unterwandert durch muslimische Zuwanderung, die ganz bewusst radikalisiert wurde, um Destabilisierung nach Europa zu bringen.

Und wir haben auch weggeschaut, wie ein System Geld nach Österreich und nach Mitteleuropa gebracht hat, das dem iranischen Volk gestohlen wurde, durch Korruption im Ölsektor und durch Missbrauch.

Es ist jetzt die Zeit, dass die sich fürchten, die glauben, dass sie mächtig sind.

Es ist jetzt die Zeit, dass jene Menschen zur gerechten Strafe geführt werden, die seit siebenundvierzig Jahren gegen jede Menschenrechte verstoßen, Menschen umbringen — allein in diesem Jahr fünfzigtausend Menschen im Iran massakriert haben — und jetzt, in den Stunden, wo ihr Ende naht, noch die Galgen hochziehen und junge Menschen töten. Es ist die Stunde, in der sie sich fürchten sollen, weil wir uns wehren. Danke für Ihren Einsatz.

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Shahrouz Deljou:

Shahrouz Deljou

Jahrestag der Geburt von Ahura Mazda-Zarathustra, dem Verkünder von Vernunft und Wahrheit. Im Verlauf der Geschichte Irans ist der Name, der mit Weisheit, Wahrheit und Freiheit verbunden wird, der Name des Ahura Mazda-Zarathustra Amšaspandan.

Ein Verkünder, der auf Grundlage von Vernunft, reinem Denken und Wahrheit den rechten Weg und die Redlichkeit den Menschen offenbarte. Er betrachtete Vernunft als das Licht des menschlichen Lebens und rief die Menschen zur Wahl von Gut und Böse, zur Freiheit und zur Verantwortung gegenüber Wahrheit und zur Liebe auf.

Zarathustra lehrte die Welt auf der Basis von Asha — Wahrhaftigkeit und Rechtschaffenheit — und des reinen Charakters Vohu Manah und rief die Iraner zu den drei ewigen Grundsätzen guten Denkens (Pendar-e Nik), guten Sprechens (Goftâr-e Nik) und guten Handelns (Kerdâr-e Nik) auf.

Grundsätze, die, wenn sie unser Wegweiser sind, eine wohlhabendere Welt und ein stolzeres Land schaffen. In den Gathas heißt es:

„Der Einzige, der den göttlichen Geboten Gehör schenkte und den ich gut kenne, ist jener Zarathustra, der Spähbod (Aspebed) genannt wird.“ Nur er verlangte die Lehre der rechtschaffenen Religion und die Lobgesänge an Mazda. Er glaubte, dass der Mensch mit seiner Vernunft das Dämonische der Unwissenheit, Lüge und Bosheit besiegen und eine Welt voller Licht und Güte schaffen könne.

Heute, in unserer komplizierten und stürmischen Zeit, ist die Botschaft Zarathustras wertvoller und nötiger denn je.

Lasst uns an diesem Tag die Vernunft an die Stelle von blinder Gläubigkeit setzen, die Wahrheit anstelle der Lüge wählen und das Gute über alles stellen und alle sich bemühen, Liebe und Wahrheit zu verbreiten.

Dem Jahrestag der Geburt des Verkünders von Wahrheit und Vernunft, Ahura Mazda‑Zarathustra Amšaspandan, sei allen, die Iranliebe und reinen Gedanken tragen, ehrend und feierlich gewidmet.

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Bericht über die Versammlung iranischer Patrioten in Österreich am 29. März 2026